Über uns

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CONCERTO BASSANO

nach dem italienischen Komponisten Giovanni Bassano* benannt, setzt sich aus professionellen Musikern aus dem oberfränkischen Raum zusammen
Bei verschiedenen Projekten, auf Kursen, Workshops und Meisterklassen für historisch informierte Aufführungspraxis, haben sie sich kennen gelernt. 
Initiiert durch die beiden Hofer Musiker René Jampen und Georg Stanek widmen sie sich auf nachgebauten historischen Instrumenten, in unterschiedlichen Besetzungen, vornehmlich der Musik des 16. und 17. Jahrhunderts.
*Giovanni Bassano (um 1558 -1617) Italienischer Musiker (Zinkenist) und Komponist der Venezianischen Schule an der Grenze der Renaissance zur Barockmusik. Sein Schaffen nimmt eine Schlüsselstellung ein in der Entwicklung der Instrumentalmusik am Markusdom in Venedig. Er hinterließ eine Schrift mit detaillierten Angaben zur damaligen Verziehrungstechnik die eine umfangreiche Quelle für die spätere Aufführungspraxis Alter Musik wurde. Bassano übte sowohl als Instrumentalmusiker wie auch als musikalischer Leiter einen entscheidenden Einfluss auf die Musik der Gabrieli's aus. Wahrscheinlich waren die kunstvollen Zinkenpartien Giovanni Gabrielis für ihn gedacht.

Kernbesetzung

Dorothea Lieb Zink und Blockflöte, ist Kulturförderpreisträgerin ihrer Heimatstadt Marktredwitz. Sie begann mit sechs Jahren Klavier zu spielen. Später kamen Blockflöte (Unterricht u. a. bei Andreas Wolf) und Querflöte dazu. Sie studierte Musik mit Hauptfach Blockflöte und Nebenfach Klavier an den Musikhochschulen Frankfurt/Main, Maastricht und Zwolle (Niederlande) und beendete ihre Studien als Diplommusikpädagogin und Diplommusikerin. Seit einigen Jahren widmet sie sich der Alten Musik noch speziell auf dem Zink (Unterricht bei Arno Paduch, William Dongois und derzeit Gebhard David in Bremen) und konzertiert sowohl damit als auch mit der Blockflöte in verschiedenen Ensembles.

René Jampen Alt- und Tenorposaune, wurde in der französischen Schweiz geboren, studierte an der Musikakademie Zürich, am Konservatorium Biel und war von 1970 bis 2012 Posaunist bei den Hofer Symphonikern. Bis 2016 war er auch Mitglied von REKKENZE BRASS - einem Blechbläserquintett aus den Reihen der Hofer Symphoniker - das er 1978 gründete. René Jampen befasst sich seit einigen Jahren zunehmend mit der Renaissance-Barockposaune und der historisch informierten Aufführungspraxis. Er besuchte Kurse und Meisterklassen bei ausgewiesenen Spezialisten wie: Wim Becu, Cas Gevers, Sebastian Krause, Ercole Nisini, Charles Toet und Adam Woolf.


Yosuke Kurihara Tenor- und Bassposaune, studierte Posaune bei Christhard Gössling in Berlin sowie historische Posaune bei Wim Becu in Bremen und bei Charles Toet in Basel.

Er konzertierte mit diversen Ensembles, z. B.Bach Collegium Japan unter Masaaki Suzuki, Oltremontano, der Cappella Mediterranea (Lyon), dem Choeur de chambre de Namur, dem Göttinger Barockorchester, Merseburger Hofmusik.


Georg Stanek Orgel und Cembalo, geboren und aufgewachsen in Ostheim vor der Rhön, kam schon in seiner Kindheit mit Musik in engen Kontakt und spielte als Jugendlicher in verschiedenen Ensembles. Dort kam er besonders mit Alter Musik in Berührung. Nach dem Abitur studierte er evangelische Kirchenmusik an der Kirchenmusikhochschule Bayreuth und der Musikhochschule Lübeck. Meisterkurse bei Ferruccio Tagliavini, Michael Radulescu, Gerhard Weinberger, Jon Laukvik und anderen ergänzten seine Studien. Von 1999 bis 2000 war er Praktikant der Kirchenmusik an St. Jakob in Rothenburg ob der Tauber bei Kirchenmusikdirektor Ulrich Knörr.

Seit Februar 2001 ist er Stadt- und Dekanatskantor an der St. Michaeliskirche in Hof. Als Chorleiter der St. Michaeliskantorei und des CVJM Posaunenchores bietet er ein abwechslungsreiches kirchenmusikalisches Programm an. In dieser Eigenschaft hat Georg Stanek auch die langjährige musikalische Zusammenarbeit des Dekanats mit den Hofer Symphonikern fortgeführt und weiterentwickelt. So gestaltet er mehrmals im Jahr mit der St. Michaeliskantorei und den Hofer Symphonikern große Oratorienkonzerte und Kantatengottesdienste. Zudem ist er künstlerischer Leiter der Pilgramsreuther Kirchenmusikkonzerte. Im Jahr 2008 initiierte er die Heidenreich- Tage, einen Konzertzyklus mit internationalen Organisten. Zahlreiche Konzerte führten ihn in verschiedene Städte Deutschlands und ins Ausland. Neben Engagements beim Thüringer Orgelsommer stand unter anderem die Vorstellung der Open- Air-Orgel der Orgelbaufirma Hoffmann auf der Expo 2000 auf seinem Konzertprogramm. CD – Einspielungen runden seine Tätigkeit ab. Seit Mai 2011 ist Georg Stanek Preisträger der Stiftung Bücher-Dieckmeyer, die sich für die Pflege der Kirchenmusik in Bayern einsetzt. Im Juli 2011 erhielt er für seine kulturellen Verdienste die Johann-Christian-Reinhart-Plakette der Stadt Hof. Am Sonntag Kantate, 3. Mai 2015, wurde ihm von der Bayerischen Landeskirche der Titel Kirchenmusikdirektor verliehen.


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